Aufgrund der Corona-Pandemie und in Abstimmung mit unseren aktiven Teilnehmer*innen und Partnern müssen wir das 7. Festival der Philosophie auf das kommende Jahr, 26. bis 30. Mai 2021, verschieben. 

 

Das bereits für dieses Jahr ausgearbeitete Programm wollen wir auch 2021 versuchen anzubieten, aber erweitert um Reflexionen auf das, was wir gerade erleben. Bleiben Sie gesund und behalten Sie Ihren guten Mut!

 

Mi, 03.06.20, 18:00 Ev-luth. Marktkirche St. Georgii et Jacobi

Eröffnungsvortrag: Weisheit, Wahrheit, Wissenschaft

Simone Mahrenholz (Berlin/ Manitoba)



Do, 04.06.20, 18:00 Leibnizhaus: Die Weisheit der Entschleunigung

Till Bastian (Isny)


19:00 Nietzsches Musen, Joris Roelofs, Amsterdam



Fr, 05.06.20, 17:00 Leibnizhaus: Gilbert, Bacon und experimentelle Methode

Günther Oestmann (Berlin) – In der Frühen Neuzeit bahnte sich ein tiefgreifender Wandel der Naturforschung an, und das Erscheinen des Buches De Magnete von William Gilbert im Jahre 1600 markiert ein Schwellenjahr. Einer der ersten, der sich der geschichtlichen Bedeutung der Naturwissenschaft und der Rolle, die sie im Leben der Menschheit spielen könnte, bewußt wurde, war der englische Lordkanzler Francis Bacon (1561–1626). Er stellte eine allgemeine Methodenlehre der Wissenschaften auf und beschrieb ihre Anwendungsmög­lichkeiten.


18:00 Haus der VHS: Gespräch mit den Akteurinnen


Weisheit der Frauen im Märchen


Märchen-Erzählung & Vortrag mit anschließendem Gespräch

Ulrike Haberer, Erzählerin (Hannover); Kristin Wardetzky , Märchen - & Mythenforscherin, Berlin

VHS + Kulturbüro der LHH


19:00 Leibnizhaus: Die Verbindung von Weisheit und


Wissenschaft bei G. W. Leibniz

 Uwe an der Heiden (Witten-Herdecke)



Sa 06.06.20 15:00

Leibnizhaus: Der stoische Weise

Eckard Homann, Freiburg


16:00     Was ist implizites Wissen?


Georg Hans Neuweg (Linz) – Dem ungarisch-englischen Philosophen Michael Polanyi verdanken wir den Hinweis darauf, dass wir mehr wissen, als wir zu sagen wissen. Der Vortrag beleuchtet das damit angesprochene implizite Wissen entlang unterschiedlicher Erscheinungsformen dieser faszinierenden Wissensform.

Georg Hans Neuweg ist Autor des Buches: Das Schweigen der Könner


18:00   Aurea aetas:


Wie golden war das Goldene Zeitalter der Dichter?

Bernhard Taureck (Alf)



So 07.06.20 11:00   Leibnizhaus: Vicos Begriff der Bürgerschaft

Giuseppe Cacciatore/ (Neapel) – Der Zusammenhang zwischen der Universalität des Gesetzes und der empirischen Geschichtlichkeit der Civitas in Vicos Begriff der Bürgerschaf .ICC Berlin


12:00   Wie Weisheit Wissenschaft wurde: die Ideengeschichtliche


Entwicklung der Moderne von Descartes bis Fichte

Salvatore Principe, Napoli


14:00   Is Philosophy a Science?


 

Jeff Malpas, Univ. of Tasmania, Sprache: Englisch Einführung: NN, MPG



16:00  Garbsen: Die gefährdete Rationalität der Demokratie


Julian Nida-Rümelin (München) – Eigentlich ist klar, was Demokratien westlicher Prägung definiert: Rechtsstaatlichkeit unveräußerliche Grundrechte und Gewaltenteilung. Sie stützen sich auf gewählte Volksparteien und auf die Vernuftgeleitete Teilhabe des Volkes. Doch immer mehr Menschen zweifeln an diesen Grundlagen – befeuert vom Diskurs, aber auch von der Politik selbst. Julian Nida-Rümelin analysiert, was Demokratie leisten kann und identifiziert konzeptionelle Defizite, die sich in der aktuellen Krise zu einer Bedrohung auswachsen. Für den Philosophen und politischen Intellektuellen ist die repräsentative Demokratie die nach wie vor unübertroffene Regierungsform und zugleich auch eine Lebensform: „Der demokratische Idealismus, für den ich plädiere, nimmt die Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie ernst. Er traut ihnen zu, dass sie in der Lage sind, nicht nur das für sie selbst Gute zu eruieren, sondern auch das Gute für die politische Gemeinschaft oder, wenn es sich um eine kosmopolitische Praxis handelt, für die Menschheit“. Rathaus Garbsen Stadt Garbsen