Aufgrund der Corona-Pandemie und in Abstimmung mit unseren aktiven Teilnehmer*innen und Partnern müssen wir das 7. Festival der Philosophie auf das kommende Jahr, 26. bis 30. Mai 2021, verschieben. 

 

Das bereits für dieses Jahr ausgearbeitete Programm wollen wir auch 2021 versuchen anzubieten, aber erweitert um Reflexionen auf das, was wir gerade erleben. Bleiben Sie gesund und behalten Sie Ihren guten Mut!

 

Fr, 05.06.2020 16:00 Einlass Schloss Herrenhausen

Was wissen wir über das Universum? Wo hat die Physik ihre Grenzen?

Bruce Allen (MPI für Gravitationsphysik, Hannover) und Dennis Lehmkuhl (Univ. Bonn)

Moderation: Sybille Anderl, FAZ. MPG (Sprache englisch)

Die Kosmologie ist die wohl umfassendste und älteste Wissenschaft. Sie beschreibt heute das Universum als Ganzes, seine Entstehung im Urknall, seine vergangene und zukünftige Entwicklung und seinen Aufbau. Sie versucht, ein Weltbild zu entwerfen und zu erklären, warum die Welt so ist, wie wir sie vorfinden. Kosmologie im weitesten Sinne umfasst somit Physik, Astronomie, Philosophie und Theologie. Zu den aufregendsten Erkenntnissen der jüngeren Vergangenheit zählt die Erkenntnis, dass die Erforschung des Allergrößten (die Kosmologie) und des Allerkleinsten (die Teilchenphysik) auf unzertrennliche Weise miteinander verbunden sind. Und zugleich reißt dies für die Physik Probleme auf: so ist es bis heute noch nicht gelungen, die Einstein´sche Gravitationsphysik mit dem Teilchenmodell der Quantenphysik und den anderen Grundkräften zu verbinden, oder die Frage zu klären, was dunkle Materie und dunkle Energie sind. Die so genannte String-Theorie, die Frage, ob es „Multiversen“ gibt und ob etwas vor dem Urknall war, lässt uns staunen: grenzt Physik an „Metaphysik“?


Fr, 05.06.2020,19:00 - 21:00: Schloss Herrenhausen

Lassen sich Weisheit und Wissenschaft im Anthropozän verbinden?


Patrizia Nanz (IASS Potsdam),

 

 

Jürgen Renn, MPI für Wissenschaftsgeschichte in Berlin,

 

 

Bernd Scherer, HKW Berlin,

 

Hauker Schmidt,

MPI für Meteorologie, Hamburg

 

Moderation: Jeanne Rubner, BR

 

 

 

Max-Planck-Gesellschaft

in Kooperation

mit der Volkswagen Stiftung