200 Jahre Marx und die Möglichkeit feministisch zu denken

Thela Wernstedt (Hannover)

Wieder einmal verändern sich Produktionsmöglichkeiten und damit die Arbeitswelt grundlegend. Mit den neuen Techniken der Digitalisierung verschwinden Berufe, neue entstehen, Machtverhältnisse werden neu ausgehandelt, neue Eliten bilden sich und neue Abhängigkeiten und prekäre unsichereLebensumstände entstehen. Was bedeutet das für die Lebensmöglichkeiten von Frauen heute? Werden die alten Zuschreibungen weitergetragen, nach denen Technik männlich und Sorgearbeit weiblich ist und die Bezahlung von menschennahen Dienstleistungsberufen als weniger wert gilt? Im Jahr des 200. Geburtstages von Karl Marx lohnt das Nachdenken über Produktionsverhältnisse und Entfremdung sowie ein radikales Weiterdenken, das die Lebenssituation der Frauen miteinbezieht.

 

Literaturetage, Künstlerhaus, Sophienstr. 2,

30159 Hannover